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Aktualisierung:
17.08.2016

Deutschland
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Der Deutsche Skatverband e.V. besteht aus vier Ebenen. Derzeit (Stand 2013) finden rund 23.000 SkatfreundeInnen unter seinem Dach Platz. Ganz oben steht der Deutsche Skatkongress, darunter befinden sich die höheren Verwaltungsinstanzen. In der Mitte sind die dreizehn Landesverbände aufgestellt, die sich wiederum in 90 Verbandsgruppen auffächern. Die dreizehn Landesverbände bestehen (Stand 2011) aus 1666 Vereinen. (Quelle: www.deutscherskatverband.de)
 

Die ISPA ist die International Skat Players Association. 1976 in Aachen gegründet, versteht sie sich als die internationale Dachorganisation aller organisierten Skatspieler der Erde.

Sie trat zunächst in Konkurrenz zum weltgrößten nationalen Skatverband, dem DSkV in Deutschland und propagierte abweichende Spielregeln. Gegen Ende der 1990er Jahre führten Gespräche zwischen Spitzenfunktionären zur Annäherung und Einigung der beiden großen Verbände. Das Verbot der Doppelmitgliedschaft wurde aufgehoben und eine seitdem weltweit gültige, einheitliche Internationale Skatordnung (ISkO) beschlossen. Zwei von der ISPA in das Deutsche Skatgericht entsandte Regelbeauftragte bilden mit diesem zusammen das Internationale Skatgericht 

Die ISPA-World gliedert sich in nationale Sektionen mit regionalen Gruppen und weiteren Untergliederungen bis hin zu den Vereinen. Sie betreibt einen eigenen Ligaspielbetrieb, Pokal- und Meisterschaftswettkämpfe, unter anderem Offene Welt- und Europameisterschaften. Die ISPA-Deutschland hat im Vergleich zum DSkV relativ wenige Mitglieder.
(Quelle: Wikipedia)

Ein wesentlicher Unterschied der beiden führenden Verbände ist, dass viele Meisterschaften der ISPA „offen“ sind und ohne Mitgliedschaft und ohne Qualifikation gespielt werden können, so auch die Deutsche Einzelmeisterschaft, die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft. Man meldet sich an, zahlt das Startgeld und die Anmeldegebühren und kann mitspielen. Die Teilnahme z.B. an einer Weltmeisterschaft erfordert also keine skatsportliche Vorleistung

Bei den Meisterschaften des DSkV muss man sich dagegen durch verschiedene Stufen (Vorrunde, Zwischenrunde, Endrunde, unter Umständen sogar vorher schon im eigenen Skatverein) qualifizieren, was skatsportlich natürlich eine große Herausforderung ist. Viele ambitionierte Spieler sind Mitglied in beiden Verbänden. Eine Mitgliedschaft im DSkV hat vielleicht den Vorteil, dass man eher einen Verein in seiner Nähe findet, weil der DSkV eben sehr viel mehr Vereine repräsentiert als die ISPA Sektion Deutschland.

Wir können beide Verbände empfehlen!